Demenztherapie
Alltagsorientierte Einzeltherapie im häuslichen Bereich oder im Pflegewohnheim als ambulanter Hausbesuch
Training zum Erhalt der Mobilität und Sensibilität
Neuropsychologisches Hirnleistungstraining
Kognitives Training nach Stengel
Basale Stimulation und Wahrnehmungstrainig
Entlastungsgespräche
Biographiearbeit
Hilfsmittelberatung
Sturzprophylaxe
Umfeldberatung
Angehörigenberatung
Ziel ist der größtmögliche Erhalt von Fähig- und Fertigkeiten wie u.a.
der Autonomie und Selbstversorgung
der kognitiven Funktionen
der Orientierung in Raum, Zeit und Person
der Selbstwahrnehmung
der Mobilität
der Interaktion
Stärkung von vorhandenen Ressourcen, der Vorbeugung der Inaktivität, Steigerung der Lebensqualität
Abbau von Ängsten.
Ergänzend und zur Unterstützug der Therapie finden regelmäßige Angehörigenberatungen statt. Bei uns erhalten Menschen mit der Diagnose Alzheimer-Demenz sowie deren Angehörige professionelle Therapie, Beratung und Begleitung durch erfahrende Ergotherapeuten.
Ergotherapie ist ein medizinisch anerkanntes Heilmittel. Daher können alle hier gennannten Leistungen für Patienten ab dem 70.Lebensjahr mit der Diagnose Alzheimer-Demenz durch den behandelnden Arzt extrabudgetär verordnet und durch die gesetzliche Krankenkasse finanziert werden.
Ergotherapie kann und sollte in allen Stadien der Demenz angewendet werden und unmittelbar nach der Diagnosestellung beginnen, um den fortschreitenden Prozess zu verlangsamen und die medikamentöse Therapie zu unterstützen.
Die Wirksamkeit von Ergotherapie konnte empirisch nachgewiesen werden. Ergotherapie wirkt sich nachweislich positiv auf die Lebensqualität, herausforderndes Verhalten sowie auf den Erhalt der Selbständigkeit aus. Weiterhin konnte das Belastungsempfinden der Angehörigen reduziert werden und das Kompentenzerleben verbessert werden
( vgl.Deutsches Ärtzeblatt Heft 33-34 /19.08.2013 HTA - Bericht ).
Zum Ende des Jahres 2021 lebten in Deutschland fas 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Häufigste Demenzursache ist die Alzheimererkrankung. Infolge der demografischen Veränderung kommt es zu weitaus mehr Neuerkrankungen als Sterbefälle unter den bereits Erkrankten. Aus diesem Grund nimmt die Zahl der Demenzerkrankten kontinuierlich zu. ( vergl. Deutsche Alzheimergesellschaft e.V. Informationsblatt 1, August 2022)


